Montag, 27. Juni 2016

WADI™ – Visualisierung solarer Wasserdesinfektion (SODIS)

Weltweit sterben täglich 2000 Kinder durch die Folgen von im Wasser übertragenen Krankheiten. Nachdem Martin Wesian selbst aufgrund von verunreinigtem Trinkwasser an Cholera erkrankte, wurde dem Vorarlberger die Tragweite der damit verbundenen humanitären Katastrophe erst bewusst. Er beschloss einen Beitrag zu leisten und machte sich 2010 an die Entwicklung des WADIs, einem solarbetrieben UV-Messgerät zur Unterstützung der solaren Wasserdesinfektion (SODIS).


Es klingt fast zu einfach, um wahr zu sein: Füllt man verunreinigtes Wasser in PET-Plastikflaschen und legt diese eine Zeit lang ins Sonnenlicht, so deaktiviert die UV-Strahlung der Sonne die Krankheitserreger im Wasser – das Ergebnis ist sicheres, gesundes Trinkwasser! Einzig die Kraft der Sonne ist Voraussetzung für den Desinfektionsprozess. Diese umweltfreundliche und nachhaltige Methode der Wasseraufbereitung nennt sich SODIS (solar water disinfection – solare Wasserdesinfektion). Sie wurde an der ETH Zürich wissenschaftlich erforscht und getestet sowie von der WHO und UNICEF bestätigt und anerkannt.


Wie lange der Desinfektionsprozess dauert hängt von verschiedenen Faktoren ab und kann variieren.

HELIOZ entwickelte das innovative, solarbetriebene UV-Messgerät WADI, um den Prozess der solaren Wasserdesinfektion zu veranschaulichen. Das WADI wird neben PET-Plastikflaschen gelegt, ein lachender Smiley auf dem Gerät zeigt an, ab welchem Zeitpunkt das durch die UV-Strahlen der Sonne desinfizierte Wasserngetrunken werden kann.


Durch solare Wasserdesinfektion mit WADI können die Häufigkeit wasserbedingter Krankheiten in Entwicklungsländern signifikant reduziert und die Lebensbedingungen der betroffenen Bevölkerungsgruppen verbessert werden.
WADI nutzt die Kraft der Sonne zur Wasserdesinfektion und ermöglicht betroffenen Familien erstmals einen nachhaltigen und leistbaren Zugang zu sicherem Trinkwasser.


HELIOZ hat in vielen Feldversuchen das WADI laufend adaptiert und von Universitäten und unabhängigen Instituten sowie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) testen lassen. Aktuell ist HELIOZ teil eines Horizon 2020 EU Projekts um weitere Anwendungen zu erforschen und den positiven Nutzen solaren Wasserdesinfektion noch mehr Menschen zugänglich zu machen.


Über die Autoren:



Helioz GmbH


Rüdigergasse 10
1050 Wien





Montag, 13. Juni 2016

Shpock - Die Flohmarkt-App für schöne Dinge

Wir haben 2012 als Team festgestellt, dass die vorhandenen Marktplatz-Lösungen nicht den Ansprüchen von uns – der Smartphone-Generation – gerecht werden. Deshalb haben wir bei Shpock (www.shpock.com) die Listen und Textwüsten der alten Plattformen durch einen digitalen Schaufensterbummel ersetzt, der schnell, einfach und überall nutzbar ist. Heute sind wir extrem stolz, dass bereits mehr als 10 Millionen Smartphone-User Teil unserer Secondhand-Revolution sind.

Hauptverantwortlich für diesen österreichischen App-Erfolg ist ein buntes, internationales Team. Mehr als 80 motivierte und ehrgeizige Talente aus 18 verschiedenen Nationen arbeiten täglich an der Perfektionierung des mobilen Flohmarkt-Erlebnisses – weitere Teammitglieder werden fortlaufend gesucht: jobs.shpock.com

Das ist Shpock:
Shpock („SHop in your POCKet“) ist die Flohmarkt-App für schöne Dinge in deiner Nähe. Von Vintage-Fahrrädern über außergewöhnliche Fashion-Schnäppchen, nicht länger genutzte Tablets & Handys bis hin zu ausgefallenen Secondhand-Möbeln – auf Shpock ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Die User können dank der standortbezogenen Darstellung durch eine Vielzahl an Produkten in ihrer unmittelbaren Umgebung stöbern oder selbst nur binnen 30 Sekunden vollkommen gratis eigene Dinge einstellen.

Alles, was benötigt wird, ist ein Smartphone. Foto machen, kurzen Beschreibungstext und Preisvorstellung hinzufügen – schon ist das Produkt bereit zum Verkauf.

Shpock ist für Käufer und Verkäufer vollkommen kostenlos. Es fallen für beide Seiten keinerlei Gebühren an. Mit Hilfe sogenannter In-App-Purchases können User ihre Produkte hervorheben oder andere Premium-Dienste beziehen.

Jetzt Shpock gratis herunterladen:
iOS oder Android


www.shpock.com


Über die Autoren:



finderly GmbH

Gredlerstraße 4/5-6a
1020 Wien

www.shpock.com












Mittwoch, 1. Juni 2016

So much more than just a table

TableConnect entstand aus unserem internationalen Youtube-Viralerfolgs.
https://www.youtube.com/watch?v=TCbSwOgNzZg

Die simple Idee sein iPhone an einen großen Tisch anschließen zu können, der dadurch selbst zu einem interaktiven riesen Smartphone wird, verbreitete sich wie ein Lauffeuer und wurde zum international meist-gesehenen Youtube Video an einem einzelnen Tag. (Top 3 Viralvideo aus Ö) Die wichtigsten internationalen Technikblogs wie Engadget, Techcrunch, Gizmodo berichteten und 100te weitere Blogs folgten - TV (zB Pro7) und Print (zB British Sun) folgten.
In einem TEDx Talk haben wir diese verrückten Erlebnisse ausführlich (und hoffentlich unterhaltsam) aufbereitet:
https://www.youtube.com/watch?v=POJhLQwzV5A

Viel wichtiger als das reine Medieninteresse war allerdings das Kaufinteresse an unserem damals fiktiven Produkt. Innerhalb weniger Wochen erreichten uns weltweite Kaufanfragen für rund 400 Stück.

Es war dann relativ schnell klar, dass diese Idee mehr als nur ein Gag war. Die reale Umsetzung gelang uns dann erst im zweiten Anlauf nachdem sich Johann Rath als vierter Gründer dem ursprünglichen Team (Stefan Fleig, Lucas Triebl und Nino Leitner) anschloss. Im September 2013 wurde die TableConnect GmbH offiziell gegründet.

Fast forward:
Heute beschäftigen wir rund 10 Mitarbeiter und vertreiben unsere Produkte bereits international mit unseren ersten Reseller Partnern in New York und Istanbul.
Rund 80% unseres bisherigen Umsatzes stammt aus dem Ausland.

Unser erster Kunde war tatsächlich der Prinz von Dubai - es folgten renommierte Unternehmen wie Volkswagen, Erste Bank, Loreal, Media Saturn, ATV, Western Digital, Emaar Group, Pioneers Festival,...
Diese nutzen TableConnect vorrangig zur Präsentation ihrer bestehenden Mobile Apps.

In Österreich sind wir vor allem durch unser Productplacement in der Puls4 Show 2 Minuten 2 Millionen und als “Zaubertisch”/”Wischtisch” in der ATV Politsendung Klartext einem breiteren Publikum bekannt geworden.

2016-2017 planen wir unser internationales Händlernetzwerk zu erweitern, die Produktionskosten zu senken, ein zusätzliches Produkt einzuführen und unsere Marke im wachsenden Smarthome Segment zu verankern.


Unseren Businessplan haben wir ursprünglich als Basis für einen Förderantrag verfasst. Natürlich entwickelt sich nicht Alles immer wie man es geplant hat - das wäre ja fast langweilig. Der Businessplan zwingt einen allerdings sich ganzheitlich mit dem geplanten Unternehmen zu beschäftigen und sich nicht nur mit den Chancen, sondern auch mit den Risiken auseinanderzusetzen.
Wir möchten uns hiermit auch nochmals herzlich beim gesamten i2B Team und der Wiener Wirtschaftsagentur (Förderung) bedanken und hoffen, dass diese Initiativen weitergeführt werden.


Über die Autoren:



TableConnect GmbH

Preysinggasse 7-9/4b
1150 Wien

www.tableconnect.net












Montag, 23. Mai 2016

So schmeckt Unabhängigkeit!

Gurkenlimo? Koffeinbier? Kaltgepresste Fruchtsäfte? Worum geht’s? Um jede Menge INDEPENDENT DRINKS!
Schau’ vorbei auf www.lieferei.at: Wir nehmen dich mit auf eine Entdeckungsreise durch unser sorgfältig selektiertes Sortiment heimischer und internationaler Getränke.

Lieferei rückt die Jungen & Wilden des heimischen und internationalen Getränkemarkts in den Mittelpunkt. Gegründet im Mai 2015, haben wir uns darauf spezialisiert, den Österreichern die besten jungen und unabhängigen (..und leider schweren) Getränke direkt vor die Haustüre zu liefern. Ganz ohne nerviges Schleppen.

Zusätzlich zum Endkundengeschäft helfen wir innovativen Gastronomen und Barkeepern (zB: Taubelkobel, Hangar-7) ihre Getränkekarte mit unserem Sortiment spannend und am Puls der Zeit zu halten.

Eines unserer Ziele bei Lieferei.at ist es, sich für junge und innovative Getränkeunternehmen einzusetzen, und zu helfen, sie den Leuten vorzustellen.”  – Hendrik Genotte, der 27 Jahre alte Wirtschaftsstudent und Geschäftsführer.

Lecker, gesünder und gerne auch lokal produziert: Von kaltgepressten Fruchtsäften und Smoothies (ungesund Snacken war gestern!) über Kokosnusswasser bis zur ersten Gurkenlimonade – bei Lieferei.at ist für jeden etwas dabei.

Durch unser etabliertes Logistiknetzwerk können wir in ganz Österreich – in jedes noch so kleine Dorf – ausliefern. Und das innerhalb von 48 Stunden. Ab 50 Euro entfallen sogar die Lieferkosten. Ohne festgefahrene Strukturen und mit Hilfe der neuesten Technologie kann Die Lieferei die Starrheit des Getränkemarktes aufbrechen und für neuen Schwung sorgen. Die Plattform bietet vor allem auch durch die Reichweite einen großen Mehrwert, denn Die Lieferei kann auf eines der größten österreichischen Logistiknetzwerke zurückgreifen.

Unser Special ist die Wunschbox, bei der sich Kunden eine individuelle Box mit ihren Lieblingsdrinks kreieren können. Die wohl einfachste Möglichkeit, sich durch unser vorselektiertes Sortiment zu kosten und den persönlichen Highlights zu finden.

Die Lieferei gibt es nun seit einem Jahr, da stellt sich die Frage, was ist das nächste Ziel?
Kurzfristig hat das Lieferei-Team vor, Kunden neben coolen Drinks auch andere Produkte anzubieten. Ein langfristiges Ziel des Start Up ist es, die effizienteste Lieferung von Waren im 10-75kg Bereich aufzubauen. Von der Produktion bis zur Haustür!
Noch etwas Lustiges:  Des Öfteren kommt es sogar vor, dass Kunden sich zusätzlich zu den Drinks noch ein Mitglied des Lieferei-Teams „mitbestellen“ bzw. sich zumindest ihren Lieferanten aussuchen wollten. Diesen Service decken wir aber leider (derzeit) nicht ab. ;)

Es war uns eine große Freude beim i2b Businessplan Wettberwerb 2015 teilzunehmen. Die damit verbundene Aufmerksamkeit von mittlerweile treuen Kunden und starken Partnern hat maßgeblich zu unserem Erfolg beigetragen. Wenn wir bloß könnten, würden wir dieses Jahr gleich noch einmal mitmachen! :)

Aber jetzt, bilde dir deine eigene Meinung auf www.lieferei.at!
Ps: Alle i2b Fans bekommen mit dem Gutscheincode “i2b” 7€ Rabatt auf die erste Bestellung!




Über die Autoren:


Das Lieferei-Team

Die Lieferei GmbH
Stuckgasse 1/4
1070 Wien

www.lieferei.at












Montag, 9. Mai 2016

Erasmus für Jungunternehmer

Gerade mit dem Business Plan fertig geworden? Doch was jetzt? Bereits seit 2009 gibt es die Möglichkeit, über das Programm „Erasmus für Jungunternehmer“ bei ausländischen Unternehmern einige Monate Erfahrung zu sammeln, auch vor der Unternehmensgründung. Erfahrt mehr über das EU-Austauschprogramm.

Welcher Student hat noch nicht vom Erasmus-Programm gehört? Wer nicht selbst ein Auslandssemester absolviert hat, kennt zumindest eine Person im Bekanntenkreis, die den Sprung ins Ausland gewagt hat. Die Vorteile des Programms sind klar: durch das Verlassen der Heimat lernt man eine neue Kultur, neue Leute und neue Sichtweisen kennen. Vor allem aber fördert es die Selbständigkeit eines jungen Menschen.

Apropos Selbstständigkeit. Es wäre doch schön, wenn es eine solche Möglichkeit auch für Unternehmer gebe. Gerade in einer globalisierten Welt, in der nationale Grenzen an Bedeutung verlieren, sollten unternehmerische Gedanken nicht an diesen Grenzen Halt machen.

Genau deswegen gibt es seit 2009 das Programm Erasmus für Jungunternehmer. Ein Programm wie Erasmus, nur für Jungunternehmer! Und wir als Junge Wirtschaft sind seit Beginn an dabei, um unseren motivierten Jungunternehmern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Dabei fördert die EU euch mit einem monatlichen Zuschuss von bis zu 1100€, damit ihr im Ausland wertvolle Erfahrungen für eure unternehmerische Zukunft sammeln könnt.

Als Jungunternehmer geltet ihr, wenn ihr die feste Absicht habt, in naher Zukunft ein Unternehmen zu gründen (deswegen habt ihr ja euren Business Plan bei i2b eingeschickt); oder wenn ihr bereits ein Unternehmen gegründet habt, welches nicht älter als drei Jahre ist. Eine Altersbegrenzung für Jungunternehmer selbst gibt es dabei nicht.

Nachdem ihr euch mit eurem Business Plan, eurem Lebenslauf und einem kleinen Motivationsschreiben bei dem Programm beworben habt, könnt ihr euch schon auf die Suche nach einem passenden Gastunternehmer begeben. Die Online-Datenbank mit hunderten Gastunternehmen ermöglicht euch eine proaktive Suche nach dem passenden Treffer. Außerdem schlägt euch das IT-Tool automatisch potentielle Gastunternehmer vor. Und solltet ihr doch niemanden finden, helfen wir als Junge Wirtschaft nach, indem wir uns mit Kontaktstellen in anderen Ländern vernetzen.

Sobald sich Jung- und Gastunternehmer gefunden haben, wird zusammen ein Aktivitätsplan ausgearbeitet, der die gemeinsame Zeit planen soll und Aufgaben festlegt. Wurde dieser Plan von allen Seiten bestätigt, kann es auch schon losgehen: Für die Dauer von einem bis sechs Monaten könnt ihr als Jungunternehmer zu einem anderen Unternehmer ins Ausland gehen.

Davon profitieren natürlich beide Seiten: Ihr als Jungunternehmer lernt von einem erfahrenen Unternehmer, der euch als Mentor zur Seite steht. Außerdem knöpft ihr internationale Kontakte und lernt potentielle neue Märkte im Ausland kennen.

Auch der Gastunternehmer knöpft neue Kontakte und erweitert sein Netzwerk. Häufig entsteht aus der Zusammenarbeit auch eine langfristige Kollaboration. Der Gastunternehmer hat zudem die einmalige Chance, frischen Wind und neue Ansichten in sein Unternehmen zu bringen, was die Innovation fördert.

Als Student bei Erasmus mitgemacht zu haben, gehört inzwischen schon zum guten Ton und wird in jedem Lebenslauf gerne gesehen. Das Programm Erasmus für Jungunternehmer ermöglicht Jungunternehmern nun die gleiche Chance: ein Auslandsaufenthalt lässt euch unbezahlbare Erfahrungen für euer Unternehmen sammeln, erweitert euer Netzwerk und ermöglicht zukünftige Expansionsmöglichkeiten durch das Kennenlernen neuer Märkte. Und wer weiß: Nach dieser wertvollen Erfahrung werdet ihr vielleicht selbst irgendwann zum Gastunternehmer, um der nächsten Generation wertvolle Tipps zu geben.

Wenn wir euer Interesse wecken konnten, dann bewerbt euch jetzt! Das Team der Jungen Wirtschaft steht euch bei allen Anliegen jederzeit zur Seite.


Donnerstag, 21. April 2016

#tankealge

Ausgangslage:
1 Getränk, 3 Gründerinnen, 1 GmbH. Die evasis edibles GmbH produziert und vertreibt seit ziemlich genau einem Jahr (oder anders gesagt seit Mai 2015) HELGA, ein Erfrischungsgetränk mit Chlorella-Alge. Hinter HELGA stehen drei Frauen namens Anneliese Niederl-Schmidinger, Renate Steger und Ute Petritsch. Anneliese ist Chemikerin und arbeitete vor HELGA an der Züchtung von Algen als Biotreibstoffquelle. Renate war in dieser Firma für das Projektmanagement zuständig und bringt ihr wirtschaftliches Know-how nun bei HELGA ein, etwa im Vertrieb. Ihre Freundin Ute ist Architektin und kümmert sich jetzt – ganz die Ästhetin - hauptsächlich um Marketing-Belange.
Am Anfang war der Drang zu einem gesunden Trank. :-) Oder: Die Erkenntnis des Marktnischenprodukts Alge als „Treibstoff“ für den Menschen und die Suche nach einem gesunden low-carb-Getränk, das schmeckt und jeder verträgt. Die Idee entwickelte sich auch aus den unterschiedlichen persönlichen Erfahrungen der drei Gründerinnen. Zum einen existiert(e) eine kritische Beschäftigung mit Ernährung und Herkunft von Nahrungsmitteln aufgrund von unterschiedlichen Ernährungsweisen und zum anderen gab und gibt es den Wunsch, den Körper zu entgiften und das Gewicht dauerhaft in den Griff zu bekommen. Und all das neben Beruf, Familie, Sport, Bildung, Freizeitaktivitäten und vermehrt auftretenden Nahrungsmittelunverträglichkeiten. HELGA soll bei diesem Spagat helfen und zu Alltags-Begleiterin werden. HELGA ist das Einsteigerprodukt für Lebensmittel auf Basis von Algen. Weitere werden folgen – watch out!

Meilensteine:
Am Anfang ist es ja bereits ein Erfolg, wenn genügend Leute über die Idee, ein Algengetränk zu machen, den Kopf schütteln. Aber das reicht natürlich nicht, HELGA soll ja getrunken werden. Hier unsere Top 3 Meilensteine, die in Summe dazu geführt haben, dass wir uns über mittlerweile rund 600 Verkaufsstellen in Österreich, Deutschland und der Schweiz freuen können:
Im Jahr 2015:
Das erfolgreiche Crowdinvesting über Conda: 183 Investoren, 153.000 Euro
Die Prämierung mit dem Anuga-Taste-2015 Innovationspreis – Anuga ist die weltweit führenden Ernährungsmesse für Handel und Gastronomie
Heuer:
Ein großer Fang: 356 Nordsee-Filialen in Deutschland und Österreich nehmen HELGA in das Programm auf

Zukunftsaussichten:
Ein dichter Algenteppich über Europa, HELGA bekommt algigen Familienzuwachs und wird täglich abgefüllt.

Zu i2b:
Wir sind stolz auf HELGA. Und unseren Businessplan! Wir glauben daran, dass Algen einen wertvollen Beitrag für eine gesunde und ressourcenschonende Ernährung der Menschheit leisten. Wie, das steht in unserem Businessplan – und Ideen, die die Welt besser machen, freuen sich über Rückenwind, wie etwa durch den i2b Wettbewerb. Wie hat Bonnie Tyler schon in den 80ern gesungen: I need a hero! Wir sagen: #tankealge



Über die Autorinnen:

Renate Steger, Anneliese Niederl-Schmidinger, Ute Petritsch
Gründerteam

evasis edibles GmbH
Rauchfangkehrergasse 3
2560 Berndorf

www.hallohelga.at

Montag, 11. April 2016

Job- und Personalsuche einfach gemacht mit hokify

Es war Mitte März 2015, als die zwei jungen Wirtschaftsstudenten Daniel Laiminger und Karl Edlbauer kurz vor dem Ende Ihres Studiums standen und sich auf Jobsuche begaben. Doch dabei stellten Sie schnell fest, dass der Prozess bei vielen Unternehmen technologisch nicht am neuesten Stand ist, und außerdem die Jobsuche und Bewerbung nicht über das Gerät möglich ist, dass sie am häufigsten verwendeten, über das Smartphone. Gemeinsam mit dem dritten Mitgründer Simon Tretter überlegten Sie, wie man denn Job- und Personalsuche viel einfacher ermöglichen kann – da war die Idee für JobSwipr und später hokify geboren.

„Nach der Idee im März erschien uns alles zu einfach, und wir begannen den Markt zu recherchieren und mit großen Potentiellen Kunden zu sprechen. Bestätigt von der Begeisterung und dem großen Interesse einiger renommierter Unternehmen in Österreich stand für uns fest – mit hokify wollen wir jeder Person ermöglichen, innerhalb kürzester Zeit passende Jobs oder Mitarbeiter zu finden.

Im April arbeiteten wir neben dem Studium Tag und Nacht und entwickelten den ersten Prototyp unserer Android App. Damit machten wir uns auf zu Unternehmen und konnten in Kürze knappe 10 Unternehmen für einen gemeinsamen Testlauf begeistern. Zudem begannen wir eine erste Marketing Kampagne an der Wirtschaftsuniversität in Wien, um die Studenten auf die coole neue Art der Jobsuche und Bewerbung hinzuweisen.

Und im Mai war es dann soweit – der erste große Tage: Wir starten unsere erste Testphase mit circa 100 Jobs für Studenten und Absolventen der WU Wien. Innerhalb kürzester Zeit haben wir mehrere Hundert Person in der App und erreichen eine gute Präsenz an der WU Wien.

Außerdem konnten wir im Mai die Future Founders Challenge des Rudolf-Sallinger-Fonds und die Entrepreneurship Avenue (Startup Event an der WU Wien) gewinnen und bekamen dadurch einen enormen Support von allen Seiten.

Im August ging dann auch unsere iOS App online und unsere App war ab diesem Tag für fast alle Smartphones verfügbar. Dabei hatten wir mehr als 500 Jobs für alle Jobsuchenden Studenten und Absolventen in den Bereichen Wirtschaft, IT und Technik im Angebot.

In den darauf folgenden Wochen wollten wir unsere einfache Job und Mitarbeitersuche auf die Bereiche Gastronomie, Handwerk, Gewerbe und Einzelhandel ausweiten und starteten dafür eine neue App mit dem Namen hokn. Nach tagelangen Recherchen und hunderten Gesprächen mit Jobsuchenden entwickelten wir die Android App und stellen sie noch im September online.

Außerdem konnten wir zu dieser Zeit unser erstes Investment erfolgreich abschließen. Eine Business Angel Gruppe rund um Georg Obermair, (vormals Geschäftsführer Microsoft Österreich) und Christian Moder (vormals T-Systems Vice President) investiert eine mittlere 6-stellige Summe in unser Startup um die Entwicklung und unser Wachstum voranzutreiben.


Nach der Entwicklung unseres Business Plans und der Einreichung zum i2b Business Plan Wettbewerb, war für uns am 3. Dezember ein besonderer Tag. Wir waren für das Finale des i2b Business Plan Wettbewerbs nominiert und wurden mit dem 2. Platz im Bereich Studierende ausgezeichnet. Wir konnten durch die mediale Aufmerksamkeit nach der Verleihung nicht nur zahlreiche neue Kunden und User gewinnen, sondern bekamen auch wertvolles Feedback von den i2b Business Plan ExpertInnen. Im Zuge des i2b Wettbewerbs konnten wir einen hervorragenden Business Plan entwickeln auf den wir heute setzen.

Im neuen Jahr konnten wir den ganzen Schwung mitnehmen und generierten zu diesem Zeitpunkt bereits mehr als 500.000 Interaktionen mit Jobs von mehr als 10.000 aktiven Usern.

In den folgenden Wochen konnten wir mit hokn und JobSwipr sehr stark wachsen und entschieden uns im Februar dazu, dass wir beide Produkte zusammenführen, um die Vorteile von mobiler Jobsuche und Bewerbung dem gesamten Markt zugänglich machen. Unsere Vision ist es, dass jede Person, unabhängig von Alter, Herkunft und Ausbildung ganz einfach seinen Traumjob findet.

Mitte Mai war für uns der erste große TV Auftritt im Zuge der Startup Sendung 2 Minuten 2 Millionen und wir erhielten ein Investment in der Höhe von 1 Million Euro von Michael Altrichter und Startup 300. Mit diesem Investment wollen wir unsere Verbreitung in Österreich und die Expansion in den deutschen Markt forcieren. Gemeinsam mit den neuen Investoren und strategischen Partnern wollen wir noch schneller wachsen und unsere einfache Job- und Personalsuche einem größeren Markt zugänglich machen.


Aktuell haben wir bereits mehr als 25.000 Jobsuchende User in Österreich und Deutschland sowie mehrere hunderte Unternehmenskunden bei hokify und generieren über 1 Million Interaktionen mit Jobkarten. Außerdem wurden bereits mehr als 10.000 Bewerbungen erfolgreich mit hokify verschickt. Wir freuen uns sehr auf die Herausforderungen in den nächsten Wochen und Monaten.“

Über die Autoren:

Daniel Laiminger, Karl Edlbauer, Simon Tretter
Gründerteam

JobSwipr GmbH
Raimundgasse 3/21
1020 Wien

www.hokify.com